Zum Inhalt springen
Norwegische WaldkatzenRasse, Farben, Gesundheit

Startseite / Giftpflanzen / Giftpflanzen für Katzen: E bis H

Giftpflanzen für Katzen: E bis H

Aktualisiert am · 3 Minuten Lesezeit

Zwischen E und H stehen auffällig viele Gartenpflanzen. Für Freigänger sind sie das größere Thema als Zimmerpflanzen, auch wenn Katzen im Freien selten gezielt an giftigen Sträuchern fressen.

A–DE–HI–LM–PQ–TU–Z

Pflanzen von E bis H

PflanzeTeile und Stoffemögliche FolgenGiftigkeit
Efeu
Hedera helix
Blätter und Beeren, SaponineErbrechen, Durchfall, Speichelnmittel
Efeutute
Epipremnum aureum
alle Teile, OxalatnadelnSpeicheln, Reizung von Maul und Rachenmittel
Eibe
Taxus baccata
Nadeln und Samen, TaxineHerzrhythmusstörungen, Kollaps, plötzlicher Todstark
Engelstrompete
Brugmansia
alle Teile, Tropanalkaloideweite Pupillen, Unruhe, Herzrasen, Krämpfestark
Fingerhut
Digitalis purpurea
alle Teile, HerzglykosideErbrechen, Herzrhythmusstörungenstark
Ficus, Birkenfeige, Gummibaum
Ficus benjamina, F. elastica
MilchsaftReizung von Haut und Maul, Erbrechengering
Geranie, Pelargonie
Pelargonium
Blätter, ätherische ÖleErbrechen, Hautreizunggering
Glücksfeder
Zamioculcas zamiifolia
alle Teile, OxalatReizung von Maul und Magengering
Goldregen
Laburnum anagyroides
alle Teile, besonders Samen, CytisinErbrechen, Krämpfe, Atemlähmungstark
Herbstzeitlose
Colchicum autumnale
alle Teile, Colchicinschwere Durchfälle, Organschädenstark
Hortensie
Hydrangea
Blätter und BlütenErbrechen, Durchfallmittel
Hyazinthe
Hyacinthus orientalis
besonders die ZwiebelErbrechen, Durchfall, Speichelnmittel

Hecken und Ziergehölze

Eibe und Goldregen sind die beiden Gehölze, vor denen Tierärzte am häufigsten warnen. Die Eibe ist in allen Teilen außer dem roten Samenmantel stark giftig, und das gilt auch für abgeschnittene Zweige, die nach dem Heckenschnitt herumliegen. Getrocknet verlieren sie ihre Giftigkeit nicht. Beim Goldregen sind vor allem die Samen in den bohnenartigen Hülsen gefährlich. Katzen fressen solche Hülsen selten, spielen aber gern damit, wenn sie im Herbst zu Boden fallen.

Wer einen Garten neu anlegt und Katzen hat, kann auf beide verzichten. Bei bestehenden Pflanzen hilft es, Schnittgut sofort zu entsorgen und herabgefallene Hülsen aufzusammeln.

Efeu und Efeutute

Die Namen klingen ähnlich, die Pflanzen sind aber nicht verwandt. Der heimische Efeu enthält Saponine, die Magen und Darm reizen. Die Efeutute, eine der beliebtesten Zimmerpflanzen überhaupt, gehört zu den Aronstabgewächsen und enthält wie Dieffenbachie und Monstera winzige Kristallnadeln aus Calciumoxalat. Beißt die Katze hinein, bohren sie sich in die Schleimhaut. Das brennt sofort, weshalb Katzen meist schnell aufhören. Gefährlich wird es, wenn die Schwellung im Rachen das Atmen behindert.

Herbstzeitlose und Krokus

Die Herbstzeitlose blüht im Herbst auf Wiesen und sieht einem Krokus zum Verwechseln ähnlich. Sie ist aber stark giftig, der Frühlingskrokus nur wenig. Mehr zum Krokus auf der Seite I bis L.

Hyazinthe und andere Zwiebeln

Im Frühjahr stehen Zwiebelblumen im Topf auf vielen Fensterbänken. Die Zwiebeln enthalten die meisten Giftstoffe, die Blätter weniger. Problematisch wird es, wenn Katzen in der Blumenerde graben oder Zwiebeln herumtragen, die zum Antreiben auf dem Tisch liegen. Ähnliches gilt für Narzissen und Tulpen.

Weiterlesen