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Norwegische WaldkatzenRasse, Farben, Gesundheit

Norwegische Waldkatzen

Die Norsk Skogkatt ist groß, robust und in fast allen Farben zu haben. Diese Seite sammelt, was Halter und Zuchten über die Rasse wissen sollten: ihre Geschichte, wie Fellfarben und Blutgruppen vererbt werden, welche Krankheiten vorkommen und welche Pflanzen für Katzen gefährlich sind.

Farben und GenetikGiftpflanzenliste

Farbkarte: zwölf Fellfarben der Norwegischen Waldkatze mit ihren EMS-CodesNFO nSchwarzNFO aBlauNFO dRotNFO eCremeNFO fSchildpattNFO wWeißNFO n 22Classic TabbyNFO n 23MackerelNFO ns 24Silber getupftNFO ntAmberNFO atLight AmberNFO n 09Schwarz-Weiß
Zwölf der vielen Farben, die der Standard zulässt, mit ihren EMS-Codes.

Die Rasse im Porträt

Die Norwegische Waldkatze ist eine Landrasse. Sie entstand nicht am Reißbrett, sondern über Jahrhunderte auf norwegischen Höfen, wo nur Katzen mit dichtem Fell und kräftigem Körper die Winter gut überstanden. Erst in den 1930er Jahren begann man mit gezielter Zucht, anerkannt wurde die Rasse in den 1970er Jahren. Die Geschichte der Rasse erzählt das ausführlicher.

Typisch sind das doppellagige Fell mit wasserabweisendem Deckhaar, die Halskrause im Winter, die Hosen an den Hinterbeinen und der buschige Schwanz. Der Kopf bildet ein gleichseitiges Dreieck, das Profil ist gerade, die großen Ohren tragen oft Pinsel wie beim Luchs. Zwischen den Zehen wachsen Haarbüschel, die sogenannten Schneeschuhe.

Vom Wesen her gelten Norweger als ausgeglichen, freundlich und gesellig. Sie suchen die Nähe ihrer Menschen, ohne aufdringlich zu sein, spielen bis ins Alter gern und klettern viel. Mit anderen Katzen kommen die meisten gut aus.

Herkunft
Norwegen
Rassekürzel
NFO (FIFe)
Gewicht
3,5 bis 9 kg
ausgewachsen
mit 3 bis 4 Jahren
Fell
halblang, doppellagig
Farben
fast alle, dazu Amber

Was Sie hier finden

  1. Die Rasse

    Herkunft, Anerkennung, Sagen und was beim Kauf eines Kittens zählt.

    1. Geschichte der Norwegischen Waldkatze
    2. Ein Norweger-Kitten finden
    3. Quellen und weiterführende Links
  2. Farben und Genetik

    Wie Fellfarben vererbt werden, von Blau und Silber bis zur rasseeigenen Farbe Amber.

    1. Farben und Genetik
    2. Amber bei der Norwegischen Waldkatze
    3. Wie Amber vererbt wird
    4. Verdünnte Farben: Blau, Creme, Light Amber
    5. Silber und Smoke
    6. Tabbymuster
    7. Schildpatt und Silver Tortie
  3. Blutgruppen

    A, B und AB: warum die Blutgruppe in der Zucht über das Leben von Kitten entscheidet.

    1. Das Blutgruppensystem der Katze
    2. Den Blutgruppentest richtig einsetzen
    3. Wenn Kitten an der Muttermilch sterben
  4. Gesundheit

    Erbkrankheiten, Impfungen und Hautpilz, verständlich erklärt.

    1. Gesundheit der Norwegischen Waldkatze
    2. Infektionskrankheiten und Impfschutz
    3. Hautpilz bei Katzen
  5. Giftpflanzen

    Giftige Zimmer- und Gartenpflanzen von A bis Z, mit Einstufung und Notfallhinweisen.

    1. Giftpflanzen für Katzen: A bis D
    2. Giftpflanzen für Katzen: E bis H
    3. Giftpflanzen für Katzen: I bis L
    4. Giftpflanzen für Katzen: M bis P
    5. Giftpflanzen für Katzen: Q bis T
    6. Giftpflanzen für Katzen: U bis Z
Norwegische Waldkatze sitzt im Schnee
Im Schnee zeigt sich, wofür das Fell gemacht ist. Bild: Durator, gemeinfrei, Wikimedia Commons

Gebaut für den Winter

Das Deckhaar der Norwegischen Waldkatze ist leicht ölig und lässt Wasser abperlen, die Unterwolle hält warm. Im Frühjahr wirft die Katze einen großen Teil davon ab; im Sommer verrät oft nur der Schwanz, dass sie eine Halblanghaarkatze ist.

Die vielen Farben dieser Felle haben eine eigene Genetik. Besonders ist Amber: Die Kitten kommen fast schwarz zur Welt und hellen mit den Monaten zu einem warmen Braun auf. Unter den anerkannten Rassen gibt es diese Farbe nur beim Norweger.

Blutgruppen nicht vergessen

Katzen haben die Blutgruppen A, B und AB. Bringt eine Kätzin mit Blutgruppe B Kitten mit Blutgruppe A zur Welt, können diese an den Antikörpern in der ersten Muttermilch sterben. Ein einfacher Test vor der Verpaarung verhindert das. Mehr im Kapitel Blutgruppen und im Beitrag zum Kittensterben.

Fünf Pflanzen, die nicht ins Haus gehören

  1. Lilien und Taglilien: Nierenversagen schon durch Pollen
  2. Sagopalme: schwere Leberschäden
  3. Oleander: wirkt auf das Herz
  4. Azalee: Nerven- und Herzgift
  5. Maiglöckchen: auch das Vasenwasser

Häufige Fragen

Wie groß wird eine Norwegische Waldkatze?

Kätzinnen wiegen meist zwischen 3,5 und 8 Kilogramm, Kater zwischen 4,5 und 9 Kilogramm. Ausgewachsen sind Norweger erst mit drei bis vier Jahren. Ein großer Teil des Eindrucks geht auf das Winterfell zurück, im Sommer wirken sie deutlich schlanker.

Was ist der Unterschied zur Maine Coon?

Beide sind große Halblanghaarkatzen. Die Norwegische Waldkatze hat ein gerades Profil ohne Knick, einen dreieckigen Kopf und ein leicht öliges, wasserabweisendes Deckhaar. Die Maine Coon hat einen kantigeren Kopf mit leichtem Knick im Profil und seidigeres Fell. Dazu kommt Amber, eine Farbe, die es nur beim Norweger gibt.

Kann man einen Norweger in der Wohnung halten?

Ja, wenn die Wohnung genug Platz zum Klettern und Spielen bietet. Norweger klettern gern und hoch, ein stabiler Kratzbaum bis zur Decke und ein gesicherter Balkon helfen. Viele Zuchten empfehlen bei Wohnungshaltung zwei Katzen.

Wie viel Fellpflege braucht die Rasse?

Weniger als ihr Aussehen vermuten lässt. Das Fell verfilzt kaum. Im Fellwechsel im Frühjahr und Herbst sollte man ein- bis zweimal pro Woche kämmen, sonst reicht gelegentliches Bürsten.

Ist die Norwegische Waldkatze für Allergiker geeignet?

Nicht besonders. Das wichtigste Katzenallergen steckt im Speichel und in Hautdrüsen aller Katzen. Langes Fell verteilt es eher stärker in der Wohnung. Wer allergisch ist, sollte vor dem Kauf längere Zeit mit Norwegern verbringen.

Diese Seite ist ein unabhängiges Nachschlagewerk und gehört zu keinem Zuchtverein oder Verband. Mehr dazu unter Über das Projekt.